Die Brücke

Heute Stand ganz klar die Golden Gate Bridge im Vordergrund. Nach dem Frühstück habe ich mich an das Packen gemacht. Zwischenzeitlich kam dabei der Gedanke auf, ob wirklich alles rein passt.  Mit bisschen mehr Druck und Tetris hat es dann funktioniert. Tipp für alle nach armer: Macht vorher einen Packtest, dann erlebt ihr keine Überraschungen.

Drahtesel satteln und auf zur Brücke. Auf dem Weg dorthin gibt es so viele tolle Punkte wo man sie noch besser sieht. Bremsen, absteigen, Fahrrad hin stellen. Foto raus holen, Foto machen, Foto verstauen, beide Ständer einklappen, aufsteigen, los fahren. Da vergeht die Zeit recht zügig. Auf jeden Fall bin ich einmal komplett drüber gefahren. Checklistenpunkt “über” Golden Gate Bidge radeln. Erledigt.

Auf dem Rückweg gibt es den ersten Stop beim In- and Out- Burger.

Weiter zu REI, dem Amerikanischen Globetrotter. Eigentlich sah der Weg dort hin ganz einfach aus, doch meistens kommt es anders als man denkt und ich fahre ein paar Extra Meter.

Mit weiterem Gepäck, Gas, Topf und Essen beladen geht es gegen 3 dann doch schon Richtung Tagesziel Milpitas.

Dort habe ich mich für um 19 Uhr mit zwei alten Bekannten verabredet. Streckenplanung sagt 4 Stunden. Könnte klappen. Doch 19 Uhr kommt immer näher und es ist noch eine Ecke zu fahren. Da passt es super, dass die eigentlich geplante Straße auch noch blockiert ist.

Mit riesigem Umweg, Zickzack  und einer Stunde Verspätung komme ich an. Wir fahren kurz mit dem Auto zum Sushi essen.

Alles in allem waren es doch 123 km, eine nette Unterhaltung und eine viel zu Späte Uhrzeit. Darum folgen die Bilder erst morgen oder später.

 

Ich bin dann mal weg

Das trifft es einfach am besten, auch wenn Hape Kerkelin dies auch schon benutzt hat. Nur gehe ich keinen Jakobsweg.

Ja, jetzt wird es ernst nach einigen Vorbereitungen. Gestern hat schon mein Fahrrad sowie mein Gepäck die Reise angetretten.
Damit wurde der Check-In heute deutlich angenehmer. Der Tag wird eh schon verdammt lange. Die Trikots sind auch noch rechtzeitig eingetroffen. Danke an dieser Stelle
an Michi von Print und Webdesign Berger für die das tolle Layout. Freue mich schon darauf, morgen endlich damit zu fahren.

Hier der A340:
MUC_A340
Sitze gerade im Flugzeug um diese Zeilen zu tippen. Es ist grad mal 16:30 in San Francisco, nur dass meine innere Uhr schon 1:30 am nächsten Tag sagt.
Ich werde langsam aber sicher auch immer müder. Jetzt heist es durchhalten und wach bleiben, damit ich den Jetlack besser überstehe.
Der Vergleich mit einer Mittsommernacht am Polarkreis trifft es ganz gut. Es wird einfach nicht dunkel.

Nochmal auf die ersten Zeilen zurück zu kommen. Zur Einstimmung der Reise habe ich mir erst mal den Film “Ich bin dann mal weg” im Flugzeug angeschaut.
Ob die wussten, dass ich den Film noch nicht gesehen hatte und ihn extra für mich ins Entertainment Programm aufgenommen haben? Egal. Hat auf jeden Fall super gepasst.

Mein Abendteuer wird später am Flughafen gleich los gehen.
Wie komme ich am besten ins Hostel? Mit dem Fahrrad sind es knapp 2 Stunden. Dazu muss ich dann nur noch etwas umpacken. Oder komme ich mit dem Rad in den BART (S-/U-Bahn)?
SF_obenDie Einreise hat ewig gedauert. Somit musste ich nicht noch auf das Gepäck warten.

Habe der Einfachheit den Bart genommen. Aufzüge sind da Mangelware. Das Rad samt einer großen Tasche und einem Rucksack zu tragen über 3 Etagen ist echt anstrengend.

Im Bart hatte ich dann gleich noch eine sehr nette Begegnung. Jemand der im Flieger gerade diverse Websites und Routen durch die USA gesucht hat. Er möchte das gleiche nächstes Jahr machen, allerdings anders herum. So haben wir uns die Zugfahrt über sehr gut unterhalten.

Jetzt bin ich knapp 24 Stunden wach. Gute Nacht.

Fragwürdiges Wetter

Der ursprüngliche Plan war in der Früh gleich zum Radln zu gehen, weil der Wetterbericht für Vormittag gut angesagt hat. Der Wecker hat auch entsprechend früh geläutet, wenn man 7:45 als früh bezeichnen kann 😉

Nur hat sich das Wetter nicht an den Wetterbericht gehalten und schon beim Frühstück zum Nieseln begonnen.

Somit Planänderung und erst mal das Nove Colli Starterpaket abgeholt.

Um 16 Uhr und mehrfacher Wetteranalyse hab ich mich noch schnell aufs Rad geschwungen. Doch nach 600 Metern fängt es glatt zum Tröpfeln und Regnen an. Kurz die Regenjacke an und weiter. Der Regen hört auch gleich wieder auf, doch die Straße ist extrem Nass. Es kommt mehr Wasser von unten als von oben. 3 Kreisverkehre weiter ist es schon wieder trocken. Wer schon mal in Italien war weiß, wie nah die beieinander liegen. Es kommt sogar etwas Sonne raus.

Nachdem eh nur eine kurze Runde geplant war, habe ich schnell den Scheitelpunkt der Tour erreicht. Nur der Blick nach dem Wendepunkt war alles andere als erquickend. Egal ob mit oder ohne Sonnenbrille war der Himmel sehr dunkel. Mit etwas Druck am Pedal klappt es sogar. 100 Meter vor dem Hotel spüre ich die ersten Regentropfen.Foto(2)

Gerade noch geschafft. Der Himmel öffnet alle Schleusen, samt Blitz und Donner.

Wenigstens waren knapp 20 Kilometer drin für das Gewissen.

 

San Marino

SanMarino5

Heute waren wir in San Marino zum Mittag essen. Das Ziel haben wir auf unserer Route immer wieder vor Augen. Ein sehr markanter Hügel. DCIM111GOPRO

Um dem Verkehr, welcher in diesem Stadt Staat doch sehr rege ist etwas aus dem Weg zu gehen haben wir lieber einen steileren Anstieg von ca. 18 % Steigung gewählt. Dieser lohnt sich immer wieder, denn man wird nicht nur mit einer tollen Abfahrt belohnt sondern auch mit einem genialen Ausblick. Mit über 35 km Sicht wurde uns einiges geboten. Rimini und Cesenatico haben wir anhand ihrer Türme sehr leicht erkannt.

DCIM111GOPRO

 

DCIM111GOPRO

Runde über Roncofreddo

Sicht auf San Marino
Sicht auf San Marino

Nachdem gestern ein “Power” Tag war haben wir heute eine kleine, gemütliche Runde mit 70 km gedreht. Dem entsprechend sind wir gegen Mittag erst los gefahren.

Die Strecke Richtung Berge war meist Abseits der Hauptstraße. Am Fuß der Hügelkette haben wir erst einmal die einfache Tal Variante gewählt und sind diesem für mehrere Kilometer gefolgt. Um bisschen Belastung mit rein zu bringen sind Robert und ich die 16 Kehren nach Sogliano in sehr zügigem Tempo gefahren. Oben noch kurz ein Foto und schon ging es wieder runter und auf der anderen Talseite hinauf nach Roncofreddo.

Nach den 16 Kehren nach Sogliano
Nach den 16 Kehren nach Sogliano

Plan war dort Mittag zu essen. Nur hatte um 3 Uhr einfach alles zu. Deshalb sind wir dann noch ein Stück weiter bis Longiano wo wir eine kleine Bar gefunden haben. Dort gab es dann eine kleine Stärkung.

Pause in Longiano
Pause in Longiano

Der Rückweg führte uns über viele kleine Straßen mit leichtem Zickzack zurück nach Cesenatico zu einem verdienten Eis.

“Kleine” Nove Colli Runde

Erster Fahr-Tag in Cesenatico. Auf dem Plan steht die “kleine” Nove Colli Runde.

20 Minuten nach Plan kommen wir los. Die ersten knapp 30 km sind flach und nutzen wir zum gemütlichen einrollen. Ab dann geht es in die Ausläufer des Apennin. 4 Hügel, wo ich die Anstiege jeweils nutze um mit Druck zu fahren. Dazwischen ist aktive Regeneration  angesagt.

In Summe war es ein klasse Tag am Rad mit 140 km und 2260 Höhenmetern.

Einrollrunde / Naturpark 1

Erster Tag in Almeria, mit ausgibigem Frühstück im Bauch geht es auf die erste Runde. Strahlende Sonne mit leichtem Rückenwind. Ganz euphorisch geht es los. Erst mal parallel zur Küste durch eine karge Gegend. Nach 10 km müssen wir uns dann doch noch mal an einem Kreisverkehr etwas orientierung verschaffen um den richtigen weg zu finden. Weiter geht es leicht ansteigend in einer Allee bestehend aus Gewächshäusern. Mal was ganz anderes. Der nächste Kreisverkehr läutet unsere Runde ein.

Hier kommt noch irgendwann der Text wie es Richtung Küste weiter geht mit einer Traumhaften Sicht bis sich die Runde an oben genanntem Kreisverkehr wieder schließt.