Kaunertaler Gletscher Straße

Nachdem ich eh schon in der Nähe war, habe ich mir für heute die Kaunertaler Gletscher Straße vorgenommen. Letztes Jahr bei der Transalp sind wir ein Stück davon angefahren. Im Nachhinein kann ich schon mal vorweg nehmen, dass die Entscheidung damals richtig war. Auch war klar, dass ich nochmal her kommen muss. Die Straße geht bis auf 2750 Meter und rangiert damit auf Platz 5 von befahrbaren asphaltierten Straßen in den Alpen. Gestern war ja bereits Platz 4 dran. Wenn man nur Pässe nimmt, dann ist das Stelvio sogar auf Platz 2.

Nachdem ich die Nacht in Prad verbracht hatte musste ich erst mal über den Reschenpass anreisen.

Pünktlich zur Knopperspause konnte ich starten. Nach 5 Kilometern fing mein linkes Knie an sich bemerkbar zu machen. Dies war bereits gestern der Fall in der letzten Abfahrt. Im Stehen fahren machte mir keine Probleme, nur ist das begrenzt lange möglich. Mehrere unterschiedliche Kniepositionen versuche ich. Mehrfach stelle ich mir die Frage umzudrehen.

Tatsächlich finde ich eine Variante mit der es halbwegs geht. Am Stausee gibt es eine kurze Verschnaufpause.

Nach dem Stausee kommt relativ schnell die Stelle wo wir letztes mal umgedreht haben. Nach einer kurzen Senke starten die Serpentinen. Knapp 10 Kilometer mit über 800 Höhenmetern haben wir letztes Mal weg gelassen. Einige Stellen haben über 10 % Steigung.

Nicht ganz 3 Stunden brauche ich für die 38 Kilometer mit knapp 1900 Höhenmetern.

Wen es interessiert, hier gibt es auch einen Bus 😉

Mein Knie hat sich über die Mittagspause gut erholt. Ohne Einschränkungen beim Treten geht abwärts mit paar Fotostops.

Alles in allem ein sehr schönes Wochenende mit über 200 Kehren, knapp 6500 Höhenmetern bei (nur) 200 Kilometern und 4 mal auf 2750 Metern.

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