Sella(3/4)ronda extended

Nachdem Gruppe 1 gemeinsam entschieden hatte heute eine individuelle Tour zu fahren, mit 6 Pässen über 2000 Meter, wurde diese Option allen Teilnehmern in geguideter Form anzubieten. Die Gruppengröße verdoppelte sich sogar auf 8 Fahrer. Teile der Sellaronda bei guten Bedingungen zu fahren lockte. 

Der erste Blick am Morgen aus dem Fenster löste mehrfach Verwunderung und Überraschung aus. Auch der zweite Blick bestätigte es, weiter oben auf den Bergen hat es geschneit. 

Die Sonne täuscht ein bisschen Wärme vor, doch die gibt es nur bei direkter Bestrahlung. Diese hat man nur nicht ständig, was bedeutet, dass man sich gut einpacken sollte. 

So beginnt für uns auch gleich der Anstieg zum Pordoi und Sellajoch. Es ist deutlich mehr Verkehr als gestern unterwegs. Es staut sich richtig an einer Baustelle mit Wechsel Verkehr. An der Abzweigung der beiden Pässe wird es nur leicht besser. 

Als erstes kommt der Passo Pordoi. Je höher wir kommen umso näher kommt die Schneedecke. Diese ist zum Glück nur abseits der Straße und verzaubert die eh schon geniale Kulisse in eine Bilderbuch Landschaft. Jeder hat ein grinsen im Gesicht, trotz der Anstrengung des Berg auf Fahrens. 

So ist der Pordoi als erstes geschafft und wir fahren zurück zur Abzweigung um dann das Sellajoch anzuschließen. Die Abfahrt ist entsprechend kalt, doch die nächste Auffahrt zum aufwärmen lässt nicht lange auf sich warten. 

Daily Rupert

So reihen sich nach und mit unzähligen Bildern das Sellajoch, das Grödnerjoch und der Campolongo ein. 

In Arabba war grob die Hälfte unserer Tour absolviert, was prädestiniert für eine Mittagspause war. 

Um die Sellaronda nun zu komplettieren, hätten wir noch einmal auf den Pordoi gemusst. Da wir aber einen weiteren Quartier Wechsel hatten war Kreativität gefragt und hier der passende Ort um das neue Etappenziel anzuvisieren. 

Also auf zum Passo Falzarego. Und wenn man schon mal da ist, dann kann man mit nur 1 Kilometer und nicht mal 100 Höhenmetern auch noch den Passo Valparola mitnehmen. 

Wenige Meter vor dem Hotel treffen wir auf Gruppe 2, welche uns von der Schönheit des Passo Giau vor schwärmt von welchem sie gerade herunter gekommen sind. Zum Glück war dieser bereits eingeplant. 

Eine geniale Runde mit 7 Pässen und 6 davon für den Club 2K. Noch dazu bei nur 110 Kilometern und 3300 Höhenmetern eine richtig gute Ausbeute. 

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