Top of the Tour

Tag 5

Von unserem höchsten Übernachtungsquartier der Tour geht es nochmal gute 300 Höhenmeter über einen sehr felsigen Weg nach oben auf das Pitztaler Jöchel, welches mit einer Höhe von 2996 Metern angegeben ist. Um die 3000 Meter zu knacken laufen wir noch ein paar Meter weiter nach oben.

Nach kurzer Verweildauer haben wir erst paar Anspruchsvolle Meter nach unten, bis wir zu einem Altschnee Feld kommen, welches wir queren müssen. Vor uns ein Dreiergespann aus Vater und seinen beiden Söhnen. Er hat die E5 Wanderung von seinen Söhnen zum 60. Geburtstag geschenkt bekommen. Erst witzeln wir dort runter zu rutschen und tatsächlich versuchen es die beiden Jungs. Klappt sogar richtig gut. Tina nimmt auch diese Variante. Ich rutsche auf den Schuhen wie im Skifahr Stil. Geht auch super. Dieser Abstieg hatte den größten Spaßfaktor auf der gesamten Tour.

Vorbei an der Weltcup Abfahrt von Sölden geht es das Rettenbachtal nach unten.

Hier dürfen wir sogar einer kurzen Umleitung für E5 Wanderer folgen.

Nach der Mittagspause wechseln wir vom Rettenbachtal ins Ötztal. Wir befinden uns immer noch im Skigebiet. Allerdings wird hier im Sommer sehr viel Mountainbike gefahren. So gibt es für Downhill eigene Strecken und für Wanderer. Nur wenige Abschnitte müssen wir uns teilen. Erst war uns das nicht so bewusst und hatten uns auf viel Rad Gegenverkehr eingestellt, doch nach diesem gemeinsamen Teil hatten wir wieder unsere Ruhe.

Im Abstieg nach Zwieselstein konnten wir bereits zum Timmelsjoch, unserem morgen Anstieg, blicken.

In diesem Bereich lies sich die Strecke nicht anders aufteilen, sodass wir eine Tal Übernachtung hatten.

Es war der erste Tag ohne vor gebuchte Unterkunft. Eine Pension zu finden war überhaupt kein Problem, da Zwieselstein, so wie das ganze Ötztal, überwiegend vom Tourismus lebt.

Bei dieser Etappe geht eine Variante des E5 nach Vent. Da man über diese schneller in Meran ist, erfreut sie sich großer Beliebtheit. Die Mehrheit mit denen wir ins Gespräch gekommen sind und auch die meisten Lemminge haben diese Route gewählt. Somit war bereits ab der Gletscher Skistation deutlich weniger E5 Verkehr unterwegs.

Nach Zwieselstein

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