Auf den Spuren der Tour

Der erste Blick nach dem Aufstehen aus dem Fenster ist sehr düster. Es ist fast noch dunkel und grau in grau. In der Nacht hat es geregnet, die Straßen sind noch Nass. Auch bis zu unserem Start klart es nicht auf.

Also erst mal mit Armlingen bzw. mit entsprechender Kleidung starten.

Es sind nur zwei Teilnehmer in Gruppe 1 gemeldet. Deshalb kommt der klassische Aufruf, wer noch upgraden möchte. In Summe waren es dann doch 4 Teilnehmer.

Bis zur Verpflegung sind es hügelige 70 Kilometer. Diese führen überwiegend über kleine Nebenstraßen. Nur durch Tarbes und ein kleines Stück auf der Hälfte bis zur Mittagspause führen uns über größere Hauptstraßen.

Das Buffet ist sehr ausladend. Bei Quäldich hat jeder Helfer seine Freiheiten die Mittagspause vorzubereiten wie er bzw. sie das möchte.

Kurz nach der Pause geht es in den Hauptanstieg des Tages, den Col de Bales. Gestern ist die Tour hier drüber gerauscht und heute sind wir dran. Anders herum wie in Nizza.

Der Herbst kommt hier anscheinend früher. Ob es an der südlicheren Lage oder an der Höhe liegt, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist die Herbstfärbung in vollem Gange.

Wie unser Reiseleiter bereits vermutet hat, sind wir am Pass und auch schon kurz davor, direkt in den Wolken. Oder zählt das dann als Nebel. Wie auch immer, unsere Sicht ist sehr stark eingeschränkt. Nur auf der Straße können wir die Anfeuerungstexte für die Fahrer der Tour lesen.

Zwischenzeitlich konnte man die Sonne erahnen. Für eine Weile dachte ich, dass oben sogar blauer Himmel ist, doch leider Fehlanzeige.

Oben am Pass heißt es alles anziehen, was man dabei hat. Es geht knapp 25 Kilometer runter zum Hotel.

Die Sicht wird unterhalb der Wolken wieder besser und offenbart die schöne Landschaft um uns herum.

Wir kommen durch ein paar kleine Dörfer, doch die Abfahrt ist zu schnell um Fotos zu machen.

In Bagnères-de-Luchon erreichen wir unser Etappenziel.

Trotz der dunklen Wolken über uns oder der Wolken welche wir durchquert haben, sind wir weitestgehend trocken geblieben. Das meiste Wasser kam von der Straße oder auch vom Vordermann. Sprich wir sind trotz weniger guter Vorhersage trocken geblieben. Es wäre schön, wenn wir damit unseren Regentag für diese Woche schon erledigt hätten. Für morgen ist mehr Sonne angesagt, doch wir werden sehe was das Wetter macht.

Auf den Spuren der Tour

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.