Über kleine Straßen mit Gruppe C

Ein kleiner Teil unserer Reise musste umgeplant werden, da wir eigentlich nach Spanien rüber gefahren wären. Nachdem dieses Land auf der Risikoliste steht, mussten Alternativen her. So wurden für heute drei Varianten angeboten: A, B und C. Gestern bei der Streckenbesprechung haben wir jedem Guide eine dieser Varianten zugeordnet und jeder Teilnehmer konnte sich basierend auf den Tourdaten entscheiden, welche gefahren werden möchte. Vermutlich ist die Einteilung nach Buchstaben ein Novum bei Quäldich. Ob es funktioniert musste sich erst noch beweisen.

So haben wir uns heute morgen aufgestellt und es kamen 5 Personen zu mir für Gruppe C. Nur einer aus der vorherigen Gruppe 1 und vier weitere aus den anderen Gruppen. Anscheinend kommt Gruppe 1 oder sportiv nicht so gut an wie Gruppe C mit 120 Kilometern, 3300 Höhenmeter über 4 Pässe. Mich freut dieser Zuwachs.

Für die Variante B kann sich niemand erwärmen, weshalb es zweimal A gibt.

Die ersten Kilometer aus der Stadt raus haben wir es mit viel Verkehr zu tun, doch nach dem Abzweig in den ersten Col wird die Straße schmaler und Autos nur noch Gelegenheitsobjekte.

Der Col de la Lauze zieht sich für seine geringe Höhe ganz ordentlich. Zwischenzeitlich fragen wir uns, ob wir den Pass verpasst haben aufgrund eines fehlenden Schildes. Doch dann kommt es doch noch.

Die Abfahrt ist kurz mit mehreren engen Kurven und Kehren. Danach folgt gleich der zweite Anstieg.

Deutlich kürzer, aber Landschaftlich nicht zu verachten, geht es auf den Col de Montségur.

Von dort dauert die Abfahrt etwas länger. Auch hätte sich der Ort am Fuß des nächsten Anstiegs für eine Kaffeepause angeboten, doch die Chance haben wir vorbei ziehen lassen.

In der Pro Climb Funktion schaut der Pass etwas unrhythmisch aus, doch er lässt sich gut kübeln.

Oben angekommen geht es auf einer schnellen Hochebene dahin. Nachdem bei mir schon der Hunger eingesetzt hat, hab ich nichts gegen die Tempoverschärfung.

Doch bis dahin sind noch paar Wellen eingebaut.

Die Verpflegung ist direkt auf einem kleinen Pass. 77 Kilometer mit 1600 Höhenmeter sind für einen Vormittag etwas viel, doch man muss Bedenken, dass diese Etappe so nicht gefahren wurde.

Ein Schild ist hier Fehlanzeige. Die Abfahrt entschädigt dieses Manko.

Wie soll es anders sein? Es geht natürlich gleich in den nächsten und letzten Anstieg für heute. Doch mit 17 Kilometern und über 1000 Höhenmeter liegt eine ordentliche Aufgabe vor uns. Die Steigung hat oft um die 10 Prozent was einige Körner kostet.

Hier könnte man meinen, dass die Nähe zu Spanien einen Einfluss auf das Höhenprofil hatte.

Wie schon bei meiner ersten Pyrenäen Reise vor paar Jahren festgestellt, hier ist es kein Problem, dass Kühe sich mit Pferden und Schafen eine Weide teilen. Und das auch noch ohne Zaun.

Der Pass ist imposant. Insbesondere wenn man die Steilen Passagen erklommen hat.

Die Pferde hier oben interessieren sich stark für Autos. Der Transporter war komplett eingekreist.

Nun sind es nur noch 19 Kilometer Berg ab nach Ax les Thermes.

Hier bleiben wir für zwei Nächte. Liegt auch an der Umplanung um Spanien zu meiden. Wird sicher angenehm morgen mal keinen Koffer zu packen. Was morgen gefahren wird ist auch noch etwas unklar, da die Wetterprognose nach Regen klingt. Deshalb abwarten. Morgen sehen wir weiter.

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