Die ersten 35 Kilometer waren recht zügig erledigt, nur bis wir aus der Stadt raus waren dauerte ein bisschen, da wir für sehr viele andere Verkehrsteilnehmer mit schauen mussten.
Es ging durch weitestgehend Flache karge Steppe. Verwunderlich waren die vereinzelten „Paläste“ links und rechts des Weges. Viele dieser Bauten hatten auch entsprechend grüne Gärten durch Bewässerung. Ohne diese wäre alles in der Sonne verbrannt.




Um uns auch ausreichend zu wässern, steuerten wir einen im Track eingezeichneten Brunnen an. Nur lief dieser nicht. Selbst die Einheimischen wussten nicht was los war. Den Wasserspuren nach auf dem Boden muss er vor kurzem noch gelaufen sein. Ein Teil der Gruppe machte sich weiter auf den Weg um anderweitig Wasser zu bekommen. Kaum waren sie weg, sprudelte plötzlich das Wasser und wir konnten unsere Flaschen auffüllen.
Von dort an begann auch schon der erste der beiden heutigen Anstiege.

Und schon wieder stand die Sonne voll im Hang. Diesmal war die Erklärung naheliegend. Wir fuhren durch den Ort HOT.

Unzählige Schweißtropfen später bot sich uns atemberaubender Blick in das Cjevna Tal.




Über mehrere Kehren schlängelten wir uns erst hinab und dann das Tal Fluss aufwärts, wo unsere Mittagspause bereits wartete.


Gut gefüllt ging es weiter in Anstieg Nummer zwei des Tages.





Auf diesem bekamen wir eine Abkühlung von oben, welche mit einem Temperatur Fall von über 10 Grad einherging. Dadurch wurde auch das Steilstück erträglicher.
Fast 50 Kilometer und eine Grenze trennten uns vom Hotel.


Den Rückweg nach Montenegro hätten wir leichter haben können, da wir lange Zeit entlang der Grenze fuhren, doch dann hätten wir nicht die schönen Albanischen Alpen gesehen.
