Ruhetag…nicht wirklich

Nachdem wir der Prognose des Wetterberichts geglaubt haben, wurde die Runde für den ‚Ruhetag‘ um einen Tag vorgezogen und die geplante Abfahrtszeit auf 13 Uhr nach dem Regen gelegt. 

Doch der Wetterbericht ändert sich nicht täglich, sondern Stündlich, wenn nicht sogar Minütlich. 

Der angekündigte Regen am Vormittag ist ausgeblieben. Nur der starke Wind konnte sich in Ruhe austoben bis wir auf unsere Räder gestiegen sind. 

Die Gruppe war nur halb so groß, da ein Teil noch mehr fahren wollte und früher auf eigene Faust gestartet ist und ein anderer Teil noch die sehr schöne Steilküste vom Prolog mit nehmen wollte. 

Über eine andere Strecke wie bisher schlängeln wir uns aus Portimão um erneut in das Hinterland zu gelangen. Kaum befinden wir uns auf einer Nebenstraße nach Casais, schon sind wir fast die einzigsten Verkehrsteilnehmer. Mit ordentlichem Druck am Pedal bewältigen wir die Höhenmeter zum vorgenannten Ort. Auch auf der Höhenstraße bis Águas Belas bleibt Zug auf der Kette. 

Daily Rupert

Dies ist der Wendepunkt unserer heutigen Etappe und wir rollen runter Richtung Meer. Vorbei an der Motorsport Rennstrecke und weiter auf deren großen  leeren Zubringer Straßen bis zur Küsten Hauptstraße welche uns zurück nach Portimão führt. 

Ruhetag war definitiv nur für meine Kamera. Ein Foto auf 10 Kilometer. Zum Vergleich waren es beim Prolog vier Fotos auf 10 Kilometer 😉

https://www.relive.com/view/vE6JA11rxxO

Zehn Tropfen zählt als trocken

Wenn am ersten Tag die Tour 3 gefahren wird, dann ist die logische Konsequenz am zweiten Tag die Tour 6 zu fahren. Eine andere Begründung könnte auch sein, dass die Tour etwas kürzer ist und mehr Abkürzungsmöglichkeiten bietet sollte es doch zu regnen anfangen. 

Wir starten trocken, müssen aber erst mal aus Portimão raus kommen. Eine größere Hauptstraße bringt uns Richtung Westen. Leider kommt mit dieser Strecke auch etwas Verkehr einher. Nach 15 Kilometern nehmen wir einen Abzweig und sind fortan auf wenig befahrenen Straßen unterwegs. 

Dank Rückenwind kommen wir flott voran und erreichen erst den Subida Romeiras (353 Meter) und wenig später den Alto de Marmelete (365 Meter). 

Daily Rupert

Nachdem es erst 11 Uhr ist, lassen wir den Einkehr Stopp rechts liegen und fahren weiter zum Águas Belas um wie geplant den Fóia zu umrunden. 

Die Nordseite erinnert etwas an die Küstenstraße Ma-10 auf Mallorca zwischen Andratx und Sóller, nur die Bewaldung links und rechts der Straße ist anders. Korkeichen und Eukalyptusbäume säumen unseren Weg. Ersteres erkennt man sehr gut an der fehlenden Rinde im unteren Bereich des Baumstamms. 

Pünktlich zur Mittagszeit um 12 Uhr kehren wir erneut im Velochique in Monchique für eine Pause ein. 

Die Stärkung war so gut, dass die Idee aufkam gleich nochmal den Fóia mit zu nehmen. So hat die eine Hälfte der Gruppe noch 500 Zusatz Höhenmeter auf den wolkenverhangenen Gipfel dazu gepackt, während die andere Hälfte direkt ins Hotel gefahren ist. 

Blick zurück auf den nicht sichtbaren Fóia

Zwei Kilometer vor dem Hotel treffen uns dann doch noch 10 Regentropfen. Es ist so wenig, dass dieser Tag auch als Trocken im Radfahrtagebuch eingetragen wird. 

https://www.relive.com/view/vQvxkdNemBq

Königsetappe – von 0 auf 900

Der vermutlich beste Tag der Woche ist für heute angesagt. Deshalb nutzen wir den Vorteil einer Standortreise und ziehen die Königsetappe von ursprünglich Tag 3 auf Tag 1 vor. Nachdem sehr viele von uns bereits gestern den Prolog mit gemacht haben, können wir uns doch ein wenig nach den Profis richten. Die sind auch auf der zweiten Etappe in Portimão gestartet und auf den Vóia gefahren. Manche der Streckenabschnitte kreuzen sich. 

Am Anfang ist es noch mehr besiedelt, doch ab etwa 15 Kilometer ist die Strecke nur noch von Orangen-, Zitronen- oder Olivenplantagen sowie Felsiger Natur gesäumt. 

Über mehrere Sägezahnwellen arbeiten wir uns bis Monchique vor, wo es dann endlich die Mittagspause gibt. 

Gestärkt gehen wir die letzten 500 Höhenmeter bis zum Fóia an, welcher bei 900 Metern über dem Meer liegt. 

Daily Rupert

Die Aussicht oben ist leider etwas trüb, doch lässt sich Portimão und auch das Südwest Kap erkennen. 

Über den direktesten Weg fahren wir ab und zurück ins Hotel, welches sich fast auf Meereshöhe befindet. 

https://www.relive.com/view/vJOKjezrB5v

Eine wunderschöne Tour mit toller Landschaft und sehr vielen tollen Aussichtspunkten bei gutem Wetter. Alles in allem ein epischer Auftakt 😉 

Verspäteter Auftakt der Algarve-Rundfahrt

Um der Sendezeit gerecht zu werden und ein bisschen „Primetime“ zu genießen wurde der Start extra erst auf 16 Uhr gelegt. 40 Kilometer Mannschaftszeitfahren zum Auftakt an der schönen Algarve. 3 Gruppen waren am Start vertreten. 

Erst durch Portimão, dann wellig oberhalb der gelben Steilküste mit tollen Einblicken von Sandständen und Felsformationen geht es in Richtung Osten. 

Erst am Wendepunkt, wo wir weiter im Landesinneren zurück nach Portimão rollen, merken wir, dass wir über eine Woche zu spät dran sind. Die fünftägige Tour der Profis war bereits vom 18.-22.2.

Alles halb so wild, dann können wir schön in unserem Tempo die Landschaft hier erkunden und genießen, was mit diesem Prolog ein gelungener Auftakt war. 

https://www.relive.com/view/vdORze317KO

Das Dach der Tour

Unsere letzte Etappe steht an. Durch sehr niedrige vorhergesagte Temperaturen gibt es viele Fragen im Vorfeld, doch Wetterfrosch ist keiner von uns. Da muss jeder individuell entscheiden was anziehen bzw. mitnehmen möchte. 

So ist beim Treffpunkt von Lang-lang bis kurz-kurz alles vertreten. Das eine bedeutet, dass Arme und Beine bedeckt sind und kurz-kurz, dass beides frei ist. 

Die Temperatur ist frisch, aber durch die Sonne gut auszuhalten. Vom Hotel aus haben wir gerade mal 300 Meter um die Muskulatur an die Bewegung zu gewöhnen und schon sind wir im letzten langen Anstieg der Reise. 

Die Großglockner Hochalpenstraße. 

Warm fahren bei 10% hat man auch nicht alle Tage. Spätestens ab hier sollte jedem bald warm sein. 

Eine Gruppe mit alten Mofas und einem Oldtimer Traktor bescheren uns ein ungewolltes Kohlenmonoxid Training direkt zu Beginn der Steigung. Zum Glück können sie sich absetzen und nehmen die Rußwolke mit. 

Nachdem der Guide von Gruppe 1 mal wieder länger braucht, startet Gruppe 2 als erstes, was sie in den Genuss eines Fotoshootings bringt. Die Stimmung in der Gruppe ist top, trotz des Anstiegs. 

Wenig später kommt die Mautstelle. Für Radfahrer gibt es eine extra Schranke mit Knopf zum drücken. Vermutlich dient diese zur Zählung, weil bezahlen mussten nicht. 

Direkt hinter der Schranke wartet schon die Gruppe mit den stinkenden Kraftfahrzeugen. So ziemlich jeder unserer Gruppe hofft, dass sie noch länger stehen. Ein Teil fährt schon wieder an uns vorbei und auch das Geknatter des Traktors. Zum Glück kommt es doch nicht näher. Am Abzweig zur Franz-Josefs-Höhe trennen sich unsere Wege und wir sehen diese Gruppe nicht mehr. 

Je höher wir steigen umso kühler wird es, trotz Sonne. Auf den letzten 200 Höhenmetern kommt auch noch Wind dazu, welcher es noch kälter wirken lässt. 

Daily Rupert

Am Hochtor sind es nur noch 5 Grad. Nur eine kurze Pause um etwas über zu ziehen und paar Fotos und weiter geht es in den Tunnel und auf die andere Seite des Alpen Hauptkamms.

Es ist hier deutlich Bewölkter und die Zwischenabfahrt ist deutlich länger und kälter wie gedacht. Zum Fuscher Törl gibt es die Möglichkeit sich wieder warm zu fahren. In dieser Passage sieht man sogar die Edelweiß Spitze, was genug Motivation bringt diese auch noch mitzunehmen. 

Oben gut einpacken und ab nach unten um nicht komplett auszukühlen. 

Zurück auf der Hauptstraße ist der Nebel so dicht, dass man mit Glück 10 Meter weit sehen konnte. Somit wird es eine sehr langsame Abfahrt um nicht über die Kehre hinaus zu schießen. Erst drei bis vierhundert Meter tiefer gibt es mehr Sicht. Nur gibt es dort auch mehr regen. Also zügig und erst recht vorsichtig ins Tal nach Bruck zu unserem Treffpunkt. 

Bei solchen Bedingungen wäre es unverantwortlich gewesen alle oben am Berg warten zu lassen. 

In der Abfahrt kommen uns sehr viele Radfahrer entgegen. Ob es ein Zufall oder eine große Reisegruppe oder sogar ein Rennen war, haben wir nicht herausfinden können. 

In Bruck gibt es eine kurze für manche auch längere Kaffeepause um uns zu stärken und aufzuwärmen.

Inzwischen hat sich der Regen gelegt und so können wir weitestgehend trocken auf dem welligen Radweg und über die Wagrainer Höhe zurück nach Altenmarkt fahren, wo wir die sehr schöne Woche gemütlich ausklingen lassen. 

https://www.relive.com/view/vYvEGNAmKw6

Endlich Flacher

Heute kommt der Bericht aus Gruppe 3 und ist hier zu finden: https://rennradreisen.quaeldich.de/klassiker/monumente-der-ostalpen/blog/wenn-hoehere-gewalt-die-finger-im-spiel-hat/

Wie gewohnt gibt es trotzdem den Daily Rupert

Und für alle die sich Fragen wie der Titel gemeint ist. Es geht nicht um weniger Höhenmeter, sondern um flachere Steigungsprozente. Die letzten Tage waren viele Pässe mit zweistelligen Prozent Angaben dabei. Heute eben das meiste einstellig.

https://www.relive.com/view/vevW5XWXoy6

Regen(eration) am Zoncolan

Was für ein Glück im (Wetter) Unglück. Wobei das Unglück in dem Fall sehr relativ zu sehen ist. 

Wie angekündigt regnet es am morgen. Nachdem wir ausgerechnet heute nicht weiter müssen, da wir zwei Nächte im gleichen Hotel bleiben, können wir den Start flexibel handhaben. Auch die Option auf einen Thermen Besuch besteht, wenn man eh schon in einem Ort ist der den Begriff beinhaltet: Arta Terme. 

Ein Gewitter am Vormittag wirft die Frage auf, ob heute überhaupt noch eine Tour möglich sein wird. 

So gibt es Mittags eine schöne Pasta und Tiramisù, während es draußen endlich zu regnen aufhört und die Straßen abtrocknen. Wir haben ja auch brav aufgegessen. 

Genau für uns das Zeitfenster um los zu fahren. Drei Teilnehmer wollen die Standard A Etappe fahren, welche ich gerne Begleite. Meine Guide Kollegen und weitere Teilnehmer haben sich für eine gekürzte Fassung auf der Ostanfahrt entschieden als Gruppe D. Und dann gibt es noch zwei von Gruppe 0, die in Ovaro kurz zum Supermarkt wollen und natürlich den kürzesten Weg über den Monte Zoncolan für hin und Rückweg nehmen. 

Die ersten 25 Kilometer der Gruppe A laufen recht zügig. Ab Ovaro muss dann jeder sein Tempo fahren und die steile Rampe zum Zoncolan alleine meistern. 

Daily Rupert

Licht am Ende des Tunnels und somit auch des Passes

Witziger Weise schafft die Gruppe A und Gruppe 0 zeitgleich von West und Ost Auffahrt oben anzukommen. So lässt sich ein gemeinsames Passbild machen. Gruppe D ist bereits durch und schon am Rückweg. Falls sich nun wer fragt, warum wir diese Gruppe nicht getroffen haben: Gruppe 0 ist erst später gestartet wie die anderen beiden. 

Wer hätte heute morgen gedacht, dass wir das Projekt Monte Zoncolan doch noch bei so guten Bedingungen erfolgreich durchführen können?

Auch Gruppe E, wie Entspannung darf nicht vergessen werden. Die haben den Tag einfach zur Regeneration genutzt. 

Stellt euch mal vor, wir hätten heute Vormittag bei dem Regen starten müssen weil wir wie die letzten Tage einen Standort Wechsel haben. Das wäre wirklich kein Spaß geworden und so hat jeder für sich das Beste aus dem Tag gemacht. 

https://www.relive.com/view/vmqXJxxmmLO

Guter Kaffee in Italien

Heute steht der Mangrt auf dem Plan. Eine Maut pflichtige Sackgasse mit schmaler kurviger Straße. Auch einige unbeleuchtete Tunnels sind enthalten. 

Vom Hotel geht es fast direkt in den Anstieg. Die ersten gut 500 Höhenmeter teilt sich der Mangrt die Auffahrt mit dem Passo del Predil, welcher uns später nach Italien bringen wird. 

Daily Rupert

Erst Bewaldet, später gesäumt von schroffem Fels schlängelt sich die Straße schön nach oben. Bei ca 1600 Metern über dem Meeresspiegel tauchen wir in eine Nebel / Wolkendecke ein. Wir kommen nur bis zu einer Schranke knapp einen Kilometer unterhalb des Passes. Auf Grund von Steinschlag Gefahr des darüber befindlichen Steilhangs wurden diese Maßnahmen ergriffen. 

Wenige Minuten nach dem erreichen des Wendepunkts fängt es an zu tröpfeln. Das ist ein klares Signal die Abfahrt anzutreten und nach Italien zu wechseln. 

Der Predil bedarf nur noch wenige Höhenmeter, diese werden uns nur erschwert durch diverse riskante Manöver von Motorisierten Verkehrsteilnehmern. 

Dies wird erst besser ab dem Abzweig zum Sella Nevea, wo wir Michael mit dem Buffet treffen. Nachdem es immer noch leichten Niederschlag hat, fällt die Entscheidung schnell die 300 Höhenmeter zum Altopiano del Montasio weg zu lassen und direkt die Abfahrt zu nehmen. 

In Chiusaforte ist es trocken, wie auch schon weite Teile der Abfahrt und es gibt endlich italienischen Kaffee. 

Das alte Bahnhofsgebäude wurde zu einem tollen Einkehrstop umfunktioniert, genauso wie die Bahntrasse nun den Alpe-Adria Radweg ebnet. 

Die vielen Besucher bringen Zweifel auf, ob der Radweg so eine gute Idee ist, aber die 15 Kilometer sind richtig gut zu fahren und wir müssen nur wenige andere Gruppen oder Einzelradler überholen. Leider müssen wir ihn viel zu schnell wieder verlassen und nach Tolmezzo abbiegen. Hätte ruhig noch länger sein dürfen. 

Die leichte Steigung bis Arta Terme geht schnell vorbei durch top Teamleistung. 

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass wir morgen auch nur so wenig Regen wie heute haben, damit das Projekt Monte Zoncolan starten kann. 

https://www.relive.com/view/vJOKzJPoQwv

Alles, nur keine Roller Berge

Heute musste die Entscheidung für die Variante A oder B gleich zu Anfang fallen. Für Gruppe 1 ist es fast immer die B Variante. Auch Gruppe 2 hat sich dafür entschieden. Alle, die zurecht gesagt haben, dass 1700 Höhenmeter für heute ausreichend sind, haben sich der Gruppe 3 angeschlossen. 

Schon in Villach, wie der Name schon sagt, beginnt die Villacher Alpenstraße. Eine Mautpflichtige Sackgasse mit vielen Wanderparkplätzen und Aussichtspunkten. Unsere Startzeit beschert uns auf dem Weg nach oben relativ wenig Verkehr. In unregelmäßigen Abstand sind immer mal wieder 10 Prozent Stücke verbaut.

https://www.instagram.com/reel/DNihfWiM5-g/?igsh=ZmZoZmo0aTBjcjdm

Ein Kaffee und Cola Stop ist die Belohnung für die ersten 1200 Höhenmeter. Ja, auch Gruppe 1 Macht Kaffeepausen. In der Abfahrt bleiben wir sogar nochmals bei einem der Aussichtspunkte stehen für einen Fotostop. Gruppe 2 welche kurz nach uns vom Hochplateau gestartet ist, wundert sich zurück in Villach wo wir herkommen. Bei unserer Abfahrt gab es eine deutliche Verkehrszunahme, trotzdem gibt es eine klare Empfehlung, wenn man dort in der Gegend ist, mit dem Rad hoch zu fahren. 

Ein kurzes Überführungsstück bringt uns zum Anstieg des Wurzenpaß. Dort gibt es paar Stellen wo man schön den Kamm der Villacher Alpenstraße sehen kann. Wirklich beeindruckend zu sehen, wo man kurz vorher war.

Doch viel Zeit fürs schwelgen bleibt nicht. Die 18 Prozent des Wurzenpaß und deutlich mehr Verkehr erfordern volle Aufmerksamkeit. Durch warme Temperaturen ist doppelt schwitzen angesagt. 

Kurz nach der Passhöhe passieren wir die Grenze nach Slowenien. 

Eine kurze Abfahrt ins Save Tal und dort wenige Kilometer, bringen uns nach Kranjska Gora, wo der Vršič Pass beginnt. 

Um ausreichend Kraft für den Anstieg zu haben, wartet Michael bereits auf uns. Gruppe 3 ist bereits schon vor 2 Stunden hier durch gekommen. 

Gut gesättigt Reihen wir uns in den Verkehr nach oben ein. Autos aus ganz Europa um uns herum. Der bis jetzt verkehrsreichste Teil der Reise. 

Immer wieder zweistellige Steigungsprozente und Kopfsteinpflaster in den Kehren steigern den Härtegrad. 

Kaum oben angekommen, meldet sich Gruppe 3 vom Zielort, dass sie bereits bei einem Nachmittags Snack sitzen. 

Also machen wir uns in die Serpentinenreiche Abfahrt. Den Flacheren Teil im Soča Tal wechseln wir gut durch, dass wir so im Flow sind und glatt die zwei Markierungen im Track übersehen.

Zum einen eine Brücke über eine Schlucht und den Fluss und das andere wäre eine Badestelle gewesen. Von ersterem hat Gruppe 3 dankenswerterweise zur Verfügung gestellt und baden wollte gerade noch keiner. Glück gehabt und doch nichts verpasst. 

https://www.relive.com/view/vKv2dmXPA46

Steiler Vorgeschmack

Heute ist das Menü mit dem Thema „Berge in Kärnten“ auf dem Programm. 

Die Vorspeise wird uns noch vom Salzburger Land präsentiert. Die Anfahrt zum Schönfeldsattel führt uns gemächlich entlang des Feldbach auf eine sehr schöne Hochebene. 

Eine kurze Abfahrt bringt uns gleich schon zum Hauptgang. Es gibt die Eisenthalhöhe und Schiestelscharte an Nockalmstraße. Sehr zu empfehlen, da wenig Verkehr aufgrund der Mautstraße herrscht und eine sehr schöne Bergkulisse bietet. 

https://www.instagram.com/reel/DNgpNx8s8bO/?igsh=dno2dTZ0NHV2bHAy

Und als besonderen Nachtisch gibt es Hochprozentiges von der Turracher Höhe. Der 23 Prozenter hat zwar nur 460 Meter Länge, aber 103 Höhenmeter. Schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf den Monte Zonkolan. Allerdings haben wir bis dorthin vorher noch zwei Etappen. Schritt für Schritt bzw. Ein Tag nach dem anderen. In diesem Sinn: Morgen gibt es mehr…

https://www.relive.com/view/vPOpKwDdxRv