Zehn Tropfen zählt als trocken

Wenn am ersten Tag die Tour 3 gefahren wird, dann ist die logische Konsequenz am zweiten Tag die Tour 6 zu fahren. Eine andere Begründung könnte auch sein, dass die Tour etwas kürzer ist und mehr Abkürzungsmöglichkeiten bietet sollte es doch zu regnen anfangen. 

Wir starten trocken, müssen aber erst mal aus Portimão raus kommen. Eine größere Hauptstraße bringt uns Richtung Westen. Leider kommt mit dieser Strecke auch etwas Verkehr einher. Nach 15 Kilometern nehmen wir einen Abzweig und sind fortan auf wenig befahrenen Straßen unterwegs. 

Dank Rückenwind kommen wir flott voran und erreichen erst den Subida Romeiras (353 Meter) und wenig später den Alto de Marmelete (365 Meter). 

Daily Rupert

Nachdem es erst 11 Uhr ist, lassen wir den Einkehr Stopp rechts liegen und fahren weiter zum Águas Belas um wie geplant den Fóia zu umrunden. 

Die Nordseite erinnert etwas an die Küstenstraße Ma-10 auf Mallorca zwischen Andratx und Sóller, nur die Bewaldung links und rechts der Straße ist anders. Korkeichen und Eukalyptusbäume säumen unseren Weg. Ersteres erkennt man sehr gut an der fehlenden Rinde im unteren Bereich des Baumstamms. 

Pünktlich zur Mittagszeit um 12 Uhr kehren wir erneut im Velochique in Monchique für eine Pause ein. 

Die Stärkung war so gut, dass die Idee aufkam gleich nochmal den Vóia mit zu nehmen. So hat die eine Hälfte der Gruppe noch 500 Zusatz Höhenmeter auf den wolkenverhangenen Gipfel dazu gepackt, während die andere Hälfte direkt ins Hotel gefahren ist. 

Blick zurück auf den nicht sichtbaren Vóia

Zwei Kilometer vor dem Hotel treffen uns dann doch noch 10 Regentropfen. Es ist so wenig, dass dieser Tag auch als Trocken im Radfahrtagebuch eingetragen wird. 

https://www.relive.com/view/vQvxkdNemBq